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Tauberität und Maasfülle

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Dieses von CDU-Generalsekretär Tauber Gesagte war Anfang Mai erschienen:
Das auf dem AfD-Parteitag Diskutierte ist nicht konservativ, ist nicht patriotisch, ist nicht freiheitlich, sondern ist vor allem reaktionär und autoritär.[…] Die Haltung der AfD ist ausgrenzend“.

Das ist online nicht mehr auffindbar, stattdessen:
Die Debatten auf dem Parteitag zeigen: Die AfD will zurück in eine Bundesrepublik, die es so nie gab. Das ist nicht konservativ, sondern reaktionär

Vor zwei Tagen nun wurde von „Spiegel Online“, „ZEIT ONLINE“ und „Süddeutsche.de“ jeweils derselbe Artikel veröffentlicht, also vermutlich voneinander abgeschrieben, in dem zum gleichen Thema Justizminister Maas zitiert wird; die interessantesten Auszüge daraus:
„‘Die AfD – das sind Brüder im Geiste von Wladimir Putin, Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan: nationalistisch, autoritär und frauenfeindlich’[…]
‘Unser Land hat eine trübe Vergangenheit, aber die Generation unserer Eltern hat ein modernes Deutschland geschaffen: weltoffen und liberal im Innern, gute Nachbarn und friedliche Partner nach außen. Natürlich ist unser Land nicht perfekt, aber eines ist klar – die Rechtspopulisten sind keine gute Alternative für Deutschland’ […]
‘Sie
(die AfD) muss sich an ihren Worten festhalten lassen. Das AfD-Programm ist der Fahrplan in ein anderes Deutschland, in das Deutschland von vorgestern’ […]
‘Statt die AfD zu dämonisieren, müssen wir die inhaltliche Auseinandersetzung mit ihr führen.’ Allerdings sei es nicht einfach, ‘mit Menschen zu diskutieren, die Fakten ignorieren, überall ‚Elitenbetrug‘ oder ‚Lügenpresse‘ wittern und ihre Realität aus den Verschwörungszirkeln des Internets zusammenklauben’

Glücklicherweise ist unserem Maas der Begriff „Bauernfänger “ nicht herausgerutscht, obwohl die AfD, wenn man die Maas´sche Aufklärung richtig versteht, freilich genau solche am leichtesten fängt, die einen Liter Milch für unter 20 Cent verkaufen, obwohl sie davon nicht existieren können. Deppen, die sich die Realität aus ihrer Wirklichkeit zusammenklauben, könnten sich in ihrer Not von der SPD als Bruder im Geiste verlassen fühlen, die inhaltlichen Auseinandersetzungen satt haben, aus der Witterung von Ignoranz und „Elitenbetrug“ allüberall eine Tugend machen und folgerichtig die AfD wählen.

Es gibt Menschen. die nach der Aufklärung von Maas eine starke Bestätigung darin sehen, dass es besonders für diesen schwierig ist, mit Menschen zu diskutieren, denen jegliche „Zusammenarbeit“ verweigert wird, „die Fakten ignorieren, überall ‚Elitenbetrug‘ oder ‚Lügenpresse‘ wittern und ihre Realität aus den Verschwörungszirkeln des Internets zusammenklauben“.
In einer solchen Partei könnten sich gerade die Bauern wie zu Hause fühlen.
Und dass ihnen alle Schreckgespenster der Neuzeit (Kim Jong-un wurde sicher nicht genannt, weil er auch dabei sein wollte) als Brüder im Geist untergejubelt werden, wird sie nicht besonders schrecken. Die sind weit.
Die Bauern werden allerhöchstens fragen, was ist ein „Bruder im Geist“ eines Erdogan?

Davon abgesehen, dass man – im Geist – jedermanns*fraus Bruder*Schwester sein darf: ist das nun der wahre Erdogan oder Mittel zum Zweck, der verhetzten Meute den kürzesten Weg zu legen zum geistigen Bruder im Sinne von  „Haltet den geistigen Bruder!“?

Ja, halt!, sollte unserem Maas da in der freudigen Erregung – die Aufführung des Erdogan als geistiges Ideal ist ja nicht ganz ohne Reiz!
„…nationalistisch, autoritär und frauenfeindlich […] Fahrplan in ein anderes Deutschland, in das Deutschland von vorgestern…“ – das muss man sich aus „Verschwörungszirkeln des Internets zusammenklauben“?

Maas hat ganz vergessen, „Islamfeindlichkeit“, „Islamophobie“ bei der AfD zu diagnostizieren.
Zwar hält er es nicht für nötig, seine anderen Befunde zu belegen, doch da er sichs nicht verkneifen konnte, als Bruder im Geiste der AfD unseren ehemaligen Freund Erdogan zu nennen, kann er in Folge davon der AfD nur sehr schlecht Islamfeindlichkeit attestieren. Denn damit wäre ja Erdogan – kaum auszudenken!
Aber Maas konnte einfach nicht widerstehen. Die AfD in die Nähe der aktuell dem Volke unsympathischsten Staatenlenker zu schieben, ja, geistig zu verbrüdern (Kim Jong-un ist vielleicht zu grotesk gewesen?) ist eine ultima ratio. Die letzte Hoffnung auf Erdogans, Putins, Trumps abstoßende Wirkung zu setzen war einfach zu verlockend, so sehr es den Maas verdrossen haben mag, die abstoßende Wirkung der Islamfeindlichkeit dafür opfern zu müssen.
Der Afd einerseits geistiger Bruder Erdogans, andererseits islamfeindlich-phobisch, das ist halt nicht gegangen.
Doch gibt es die begründete Hoffnung, dass die Freicorps der Wahrheitspresse durchaus den nötigen Ersatz leisten.

Natürlich ist nicht alles perfekt. Maas muss hoffen, dass wenigstens Putin, Erdogan und Trump in der Weise wirken, wie er sichs von ihnen erhofft. Wenn ja, wird er froh sein, dass es sie gegeben hat, die Lieben; lieben sollst du deine Feinde.

Dass der Maas den Erdogan nach dessen Popanzitierung als die rechte Backe derer hinhält, die durch jeden Dreck zu ihm gezogen werden, das ist natürlich nur zum Gebrauch für den gedachten guten Zweck bestimmt, ansonsten ist wohl auch das Satire, Kunst, denn es lässt sich ja leicht vorstellen, was es für ein Fressen für Erdogan wäre, wenn er findet, dass der Maas ihn ganz unsatirisch und nicht als geistiger Bruder Böhmermanns zusammen mit Trump und Putin als geistigen großen Bruder der AfD qualifiziert hat!
Da wird es dem Maas auch nicht helfen, dass er einen Kim Jong-un und die gesamte chinesische Führung ausgeschlossen hat (Castro zieht nicht mehr und Kaczinski? Ob der über die AfD für Erdogan als geistiger Bruder in Frage kommt, dessen war Maas sich offenbar schon vor drei Tagen nicht ganz sicher, und wirklich, gestern meldete die „Die Welt“: „Sängerinnen, Veganer und Psychologiestudenten gegen Kaczynski: Die polnische Opposition sammelt sich und plant einen langen Marsch. Die konservative Revolution ist ins Stocken geraten.“ Polen ist also noch nicht verloren).

Für die Gegner der AfD stellt sich nun erst die spannendste aller Fragen:
gehört die AfD nach allem, was man jetzt über sie weiß, zu Deutschland?

Es wurde außerdem gemeldet: Schäuble will die Steuern senken für die mittleren Einkommen.
Nach 1017.

Neues auch von der Kundenanimation: „#ImPerfekt“. Obwohl der Imperfekt out ist.

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Der wahre Glaube siegt

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Sie lügen und sie logen,
dass sich die Balken bogen;
Vertrauen findet
keinen Halt,
schwindet;
wo es nicht
auf Wahrem gründet,
worauf soll es bauen?

Als Eisenträger eingezogen
der wahre Glaube siegt,
wozu noch Vertrauen,
wenn sich nichts mehr biegt?

 

©Martin Klingel 2016

Written by monologe

19. Januar 2016 at 10:06 am

Aus dem Zentralrat

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Wir Deutschen haben keinen Humor; wo es nötig wäre, lachen wir trotzdem nicht. Jedenfalls nicht überparteilich und unabhängig.
Wir müssen zum Lachen gebracht werden.
Es gibt immerhin noch die unfreiwillige Komik. Die haben wir, die bleibt uns.

Eine Institution gibts, deren Vorsitzender in deren Namen dieser Komik sogar immer noch einen draufgibt, obwohl sie/er selbst keinen Spaß versteht, und vermutlich den ganz besonders nicht, den er versteht.
Die Institution heißt Zentralrat der Muslime, deren Vorsitzender, ein Herr Mazyek, sich nun, das meldet tagesschau.de, zur Lage der Nation nach den Ereignissen Anfang 2016 in Köln, Hamburg und sonstwo folgendermaßen geäußert hat:
Der braune Mob tobt in den sozialen Medien, sieht seine Vorurteile bestätigt und endlich die Chance, seinen Hass auf Muslime, Ausländer, Andersaussehende und Andersdenkende freien Lauf zu lassen.“

Die unfreiwillige Komik besteht nun darin, dass der Herr Mazyek zwar mit Recht von einem „braunen Mob“ spricht, sich aber veranlasst sieht, sicher zu stellen, dass jeder versteht, jener braune Mob ist gemeint, der „in den sozialen Medien tobt“.
Damit hat er den Spaß getroffen, den er selbst nicht versteht (wiewohl auch da der deutsche Humor versagt).

Es ging nicht anders! Herr Mazyek musste wahrscheinlich von sich selbst unbemerkt ausdrücklich sagen „der Mob in den sozialen Medien“, sonst hätte es ja womöglich zu einer Verwechslung kommen können mit einem allerdings anders „braunen“ Mob, der sich in der Silvesternacht ebenso spontan wie überraschend verabredet hatte auf der Domplatte und in andern Städten, um auch zu toben.
Man kannte bislang nur jenen, diesen hatte man, das war einstimmig zu hören gewesen, bis dahin noch nicht erlebt.

Es ist der Mob, der, sagen wirs offen, dem braunen Mob, den Herr Mazyek meint, nicht nur die Vorurteile bestätigt zu sehen ermöglicht hat, sondern auch, seinem Hass freien Lauf zu lassen.
Böse, wer Schelm dabei denkt, aber auch da gilt es, Vorurteile zu vermeiden wie die Zuweisung von Verantwortung.

Die Frage nach der Objektivität, der Verhältnismäßigkeit, gar nach der Mäßigkeit, ja, bei wem der Herr Mazyek sich da eigentlich beklagt, scheint sich nicht zu erheben.
Wo er Recht hat, hat er Recht und je mehr, desto mehr, um nicht weniger scheints ihm zu gehen.

Sicher wird sich die Frage erheben, ob es rassistisch ist, einen Mob von Menschen brauner Hautfarbe „braunen Mob“ zu nennen. Da berichtet wird, dieser Mob habe sowohl aus Nordafrikanern, als auch aus irgendwie arabisch aussehenden jungen Männern bestanden, sollte man ihn vielleicht „farbigen Mob“ nennen, oder, wenns einem nicht farbig genug ist, „bunten Mob“?
Oder trifft es „Mob der Andersaussehenden und Andersdenkenden“ am besten?

Vielleicht darf man darüber auch anders denken? Etwa, dass es ein „muslimischer Mob“ gewesen ist, immerhin eine nicht ungewöhnliche Erscheinung, der – ja, was denn nur – freien Lauf ließ?
„Rassistische und antimuslimische Haltungen nähmen seit einer ganzen Weile zu. Ereignisse wie in Köln fachten die Islamfeindlichkeit weiter an, weil Muslime dann unter Generalverdacht gestellt würden.“ zitiert tagesschau.de Herrn Mazyek.
Offenbar steht tatsächlich jeder Mob unter dem Verdacht des Generals, dieser wie jener (tagesschau.de versucht so kurz vorm Karneval verzweifelt, mittels eines spezifisch kölschen Konjunktivs die Atmosphäre aufzulockern, so entstehen im Durcheinander zumindest zunehmende Haltungen).

Das mag ja alles sein und schön und gut, aber wenn der Leser, der einfache Mann, wenn die Menschen nun wissen wollen, was das für Leute waren an Silvester und – man möchte es doch irgendwie verstehen – was sie sich dabei gedacht haben, welchen Hintergrund -?
Mazyek laut tagesschau.de:
Im Islam sei es eine große Sünde, Frauen zu belästigen oder gar zu vergewaltigen.“
Das beruhigt.

Zunächst. Aber, wenn man mal fragen darf: tut mans dann eben nicht „im“, sondern außerhalb des Islam, wo es eventuell nur eine Straftat ist?
Wie die Russen damals ´45, die es auch weniger daheim taten, als mehr woanders, worauf die Generalität allerdings anders reagiert hat – weil, damals hatte man noch die Auswahl, a.) ein Angehöriger der Roten Armee, b.) ein Bürger der Sowjetunion, c.) ein Kommunist oder d.) einer, der nicht verbannt oder erschossen werden will, sowas nicht tut?

Man kann Muslime beim Thema der Zwangsverheiratungen, Beschneidungen, der generellen Zuweisung allgemeiner Minderwertigkeit weiblicher Geschöpfe gewiss nicht allesamt unter Generalverdacht stellen, doch Herrn Mazyek soll gesagt sein, dass Frauen nicht zu belästigen und gar nicht zu vergewaltigen weniger mit irgendeiner Religion zu tun hat als vielmehr mit etwas, was für zivilisierte Menschen eine, nun, sagen wir Selbstverständlichkeit ist und, so es irgendwer noch dazu mit größerer Selbstverständlichkeit doch täte, zumindest eine Schande genannt werden dürfte – und müsste?
Besonders, wenn begründeter Verdacht besteht, dass ein Muslim, gar ihrer mehrere dergleichen getan haben?

Oder ist da der Verdacht auf bösen Generalverdacht „gegen“ die Muslime, das Bestätigtsehen gewisser Vorurteile, zunehmende Haltungen vordringlich hinderlich?, der braune Mob im Wege?

Woran hat Herr Mazyek gedacht?, an Kontenance, Würde, Friede, Liebe?
Vielleicht ist daran nicht zu denken, verbietet es sich, an Schande zu denken, davon zu sprechen, wo er doch Recht hat – wem denn zu sprechen, vor wem denn sich fremdschämen?: einem nazibraunen Sauhaufen, dem Hass auf alles, wo rassistisch und antimuslimisch geradezu in eins gehen, da selbst der Anständigste, und nur der, verführt wird zu Sünd und Missetat, und keinen Anstand nicht lernt und nicht Wahrhaftigkeit, noch was gut und richtig, sodass das Schlimmste kaum mehr verhindert werden kann: die falsche Orientierung?
Von der man auch nicht weiß, welche das ist.

Woran Herr Mazyek immerhin noch gedacht hat, und was man nicht gedacht hätte nach all dem:
„Sein Verband wolle den zunehmenden Ressentiments mit Aufklärung und Besonnenheit entgegentreten.
soll er gesagt haben.

Schön, doch mit Angabe der entsprechenden Suren aus dem Koran, worin die Belästigung von Frauen (im Allgemeinen!), ihre Vergewaltigung sowie eventuell ihre Züchtigung zu großen Sünde erklärt werden, wäre der entgegentretenden Aufklärung und Besonnenheit schon viel, vielleicht mehr getan gewesen.
Denn die die großen Sünden begangen haben und bei der Gelegenheit auch Raub und Diebstahl, die habens wohl nicht besser gewusst, sonst hätten sies nicht getan. Es hatte nur mit einem an Glaubensfreiheit grenzenden Anspruch zu tun, dass das, wers kann und macht, dürfen muss.
Es ist eine Frage der Bildung und Aufklärung, die diesmal zu spät kam. Wir wissen es.
Es war ein Missverständnis. Sie hatten Integration falsch verstanden.
Sie hatten sich so irre frei gefühlt. Alles war möglich! Wir! Es war wie – Revolution!

Und ist das nicht auch ein weiterer Beweis dafür, wie attraktiv unser Land ist und unsere Frauen sind und unser – Leben?

Vorerst wurde die Telefonanlage abgestellt.

Written by monologe

12. Januar 2016 at 8:00 pm

Handys ins Grab – News

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Die Bestattung eines Verblichenen mit dessen Handy als Grabbeigabe wird immer beliebter. Es ist klar, warum: das Handy ist inzwischen nicht nur verlässlichster Führer und treuester Begleiter durch ein gesamtes Leben, mittlerweile ist es Realität geworden, dass es komplett ein ganzes Leben, und was es enthielt, enthalten kann.

Die GEZ hat nun angekündigt, auf diesen Trend reagieren zu müssen.
Verstirbt ein Beitragspflichtiger, soll dessen Handy geortet werden. Im Fall, dass es mitbestattet wurde, geht man davon aus, dass es funktionstüchtig ist.
Unter Beachtung der Glaubensfreiheit und um Glaubensgefühle nicht zu verletzen werden wie und wo, unter welchen Umständen die Weiternutzung angenommen werden kann, keinesfalls konkretisiert.
Für die angenommene Weiternutzung aber sollen bis zum Ablauf der Ruhezeit Gebühren erhoben werden, deren Höhe noch zu bestimmen ist.
Verhandlungen über Möglichkeiten der Vermeidung dieser Gebühren wurden mit den Berufsverbänden und Religionsgemeinschaften bereits aufgenommen.
Denkbar sind Abschaltung und Versiegelung bzw. Codierung des Handys unter notarieller Aufsicht sowie die Entwicklung eines von der GEZ selbst codierten Sperrchips.
Dieser soll dann in jedem Beerdigungsinstitut, in jedem Büro der Friedhofsverwaltung erhältlich sein.

Es bestehen jedoch Zweifel an der Sicherheit dieser Vorrichtungen im Bereich der uns bekannten Allmächtigen.

Written by monologe

1. April 2015 at 10:14 am

Veröffentlicht in Aktuelles, Humor, Leben, Literatur, Religion, Satire

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Hitlers

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hitler:Ehrenbürgerhitler:BagewHerbst:Hitler20060215Pakistan03.4Hitler rehearsing his gestures for a speechbachmann-hitlerObersalzberg-Titelbild-Rubrik-a-z-Goodbye-Grossdeutschland-Switch-reloaded_teaser_300x160obama:hitler     Hamas   ganz:hitler Hitler-1-px300 angela-hitler     bahro-hitler_1410635691-1024x576     adolf_hitler_for-Palestine             hitler1 Eine kleine Auswahl „Hitlers“. Einer ist Ganz großartig Hitler; etliche sind Hitlers zur Belustigung, manche davon gewiss „satirische“ Hitlers; leicht zu finden die schauspielenden Hitlers und der mutmaßlich vorbildlich echte Hitler; mindestens zwei sind islamistische Hitlers, sie haben aber weder mit dem Glauben an den Nationalsozialismus, noch mit dem Islam etwas zu tun; einer ist der Herbst als Hitler, aber nur der Herbst hat echt von nichts gewusst; einer ist widerlich, neonationalsozialistisch, abscheulich, geschmacklos, vorbestraft, verdächtig der Volksverhetzung und der Säumnis im Kindsunterhalt; einer nur ist der echte, Ehrenbürger zahlreicher deutscher Städte z. B. Goslars bis 2013.
Es ist also nicht so, als ob man ihn nicht im Dorf gelassen hätte.

Fassung

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Wenn mans mal bedenkt: unsern gesunden Menschenverstand schützt tags bloß ein verschlissnes Funktionsmäntelchen, nachts ein dünnes Deckchen Moral und Ethik, im Rücken, wo wir keine Augen haben – nur Gott!
Freilich fühlt sichs näher an am Paradies, wos auch nur ein Feigenblatt gegeben hat.
Wir alle sind Vertriebene und Füchtlinge nun vor der Realität. Nun bloß kein Rückfall in die Konjunkturschwäche!
Christliche Nächstenliebe allein kann ja schon kaum jemanden mehr ernähren.

Written by monologe

20. Oktober 2014 at 9:06 am

Der Grund

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Er stand vor dem Herrgott. Der Hergott sah anders aus, als er es sich gedacht hatte.
Welche Vorstellung macht man sich von „unendlich“? Wenn das Weltall ein Organismus ist, das ist „unendlich“.

Er stand also vor dem Herrgott, und der fragte ihn:
„Gibts kein Land, keinen Ort auf dieser – wie hieß das noch – Erde, an dem Hindus, Buddhisten, Moslems, Gläubige aller Religionen, Christen friedlich zusammenleben?“,
„ Nein, gibts nicht.“,
„Warum nicht?“,
„Lieber Gott, es sind Menschen!“,
„Achje.“