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Archive for the ‘Finanzkrise’ Category

Vorschlag für die neue Währung

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Falls der Euro doch noch „scheitern“ sollte, so könnte er in Deutschland aus Gründen des Schutzes vor der Entdeckung von Katastrophen nicht in dem Verhältnis wieder gegen D-Mark umgetauscht werden, aus dem er „eingeführt“ bzw. gewaschen wurde, sondern müsste 1:1 gegen eine neue Währung ausgetauscht werden.

Wie diese Währung heißen soll?
Mein Vorschlag: Jammertaler.

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Von Politikern und Professoren

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Die Zeiten sind bewegt. Hoch auf dem gelbSchwarzen Wagen sitzen beim Schwager/ der Schwägerin wir vorn; die Peitsche knallt lustig, lustig schmettert das (Bocks)Horn.
In Höchstgeschwindigkeit geht’s über den Weg aus der Krise; ein Haushaltsloch am andern, wir fühlen uns geschüttelt, nicht gerührt, und wer nicht vom Weg, dem Hin und Her und Auf und Ab geschüttelt wird, den schüttelt etwas anderes: ein kleines Bisschen Reizüberflutung scheint zuviel, zu schwer gewesen zu sein für den an und für sich großen Christen-Atheisten-Magen.

Nicht, dass es das ganze Fass zum Überlaufen gebracht hätte, aber welches Bisschen ist es gewesen?

Kam es aus Cern? War es die Lieferung des kleinsten Gourmet-Häppchens des Universums, des Gottes-Plätzchens, der Urknall-Oblade, das/die direkt aus der Cerner Babel-Zentrifuge gereicht wurde? Dem bewaffneten Auge unsichtbar, dem Hirn unbegreiflich, ein Kanapee, noch warm, das zwischen zwei my hoch minus 2 Billionen Zehntelmillimeter starken Hoffnungsschimmerscheibchen auf der Zunge zerging?

War es das gestern Mittag jene „Entdeckung“ dieses Higgs-Teilchens und die „Sensation“ überraschend kontrastierende Miterlebnis der Entdeckung einer 25-Cent-Pfandflasche, die einer Frau in einem Abfallbehälter gelang? Höchst unsensationell?

Waren es die Nachrichten von wesentlich größeren Weltbevölkerungs-Teilchen, die in Nöten und Hunger aus der großen Weltzentrifuge aus Null ins Nichts gespieen und ins Schandalbum gepresst wurden?
Nein.

War es der Super-Preis?
Nein, auch nicht. Er ist doch wieder gestiegen auf 1,64,9 EURO.

Was könnte es gewesen sein?
War es etwa der „Der offene Brief“ jener 172 „namhaften“ Wirtschaftsprofessoren an die „Lieben Mitbürger“, mit dem sie gegen die Wirtschafts-Politik der Regierung protestiert haben?
Es wird wärmer. Mit diesem Happen kommen wir der Sache offenbar näher.

Heiß wird es bei Betrachtung der Reaktionen aus der Politik.
Unser namhafter „Wirtschaftsminister“ nannte das Schreiben „unverantwortlich“, aus anderen Kreisen hieß es, es sei in Stammtischsprache, folglich im Geiste der Stammtische verfasst, was eine hübsche Denunziation bedeutet; Brüderle wiegelte ab, die Furcht sei ungerechtfertigt oder so ähnlich.

Demnach hat der Brief also keine Bedeutung, macht, will nur Eindruck machen, sein Inhalt aber – behauptet Politiker –  ist irrig, seine Tendenz schädlich, Mahnung unqualifiziert.

Wer hat Recht? Finanzminister/Politiker oder Wirtschaftsprofessor x 172?

Die Frage – endlich stellt sie sich einmal so klar – ist leicht zu beantworten (und wirkt zugleich aufreizend beruhigend): selbstverständlich hat der Finanzminister/Politiker Recht!
Auch ein Nur-Politiker hätte vor einem Wirschaftsprofessor immer Recht (Recht muss hier groß geschrieben werden, weil der Politiker ja nicht nur das Recht hat, sondern auch in nämlichem ist, nach seiner Überzeugung zu handeln, während eben das dem Wirtschaftsprofessor nur recht sein kann, und wenn es ihm nicht recht ist, kann er, wie man sieht, höchstens nicht Recht haben. Nur für die, die noch was kapieren).

Man muss in Erwägung ziehen, dass der Politiker so ziemlich alles kann: Kanzler, Finazminister, Wirtschaftsminister usw. Wir wissen es.
Wer dies alles nicht kann, kann es, vereinfacht gesagt, sobald er Politiker ist.
In diesem Fall hat er es sich erarbeitet bzw. hat sich die Kompetenz erarbeitet.
Es kann theoretisch sogar vorkommen, dass ein Wirtschaftsprofessor, nachdem er Politiker geworden ist, Wirtschaftsminister kann! Aber er könnte genausogut, wenn nicht kompetenter, Umweltminister – oder Opposition.

Wie wir jetzt klar und deutlich sehen, kann ein Wirtschaftsprofessor, wenn er nicht Politiker ist, weder Wirtschaft, noch Finanz, ganz im Gegensatz also zum Politiker, der nicht Wirtschaftsprofessor sein muss, um Wirtschaftsminister bzw. Finanzminister zu können – und, was das Wichtigste ist: zu machen.
Er kann außerdem 172 Wirtschaftsprofessoren bügeln.

Es lässt sich vermuten, dass es womöglich nicht einmal erstrebenswert ist für einen Politiker, Wirtschaftsprofessor zu sein (abgesehen von der Doktorarbeit), um möglichst unbelastet flexible Wirtschafts- oder Finanzpolitik zu können.

Ein Politiker, der keine Ahnung von Wirtschaft oder Finanz hat, kann trotzdem als solcher erfolgreich sein (ist er erfolglos, scheitert, ists auch nicht so schlimm, tritt er eben zurück) und sich als zuständiger Minister auf den Besitz einer universalwissenschaftlichen Kernkompetenz stützen.
Dann strahlt der Mann, ist stark fernsehaktiv, aber nicht spaltfähig, denn er und es sind eins und eindeutig.

Wie ein Wirtschaftsprofessor aber, obwohl er von Politik keine Ahnung hat, dennoch Wirtschaftsprofessor werden konnte, kann bzw. bleiben kann, pardon, das ist dagegen doch jetzt äußerst schleierhaft.

Neues vom Rumpelstilzchen

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Von und zu Guttenberg schließt seine Rückkehr nach Deutschland und ein Comeback in den Palast der Müllerstochter nicht mehr aus. Er scheint sich mit Recht als die vom Volk ersehnte Geheimwaffe zu fühlen, jetzt, wo es für den Endsieg in der Finanzkrise darauf ankommt, alles Stroh zu Gold zu spinnen und aus dem geredeten Blech Schutzschilde zu schmieden.
Man kriegt ihn nicht unter.
Und wenn DIE GRÜNEN und die Hochschulprofessorenschaft Deutschlands es durchsetzen könnten, dass der Strahlemann zum Schutz der Bevölkerung in einem CASTOR-Behälter einreisen muss, es hülfe nichts: es ginge nur in ein Zwischenlager.
Hinunter ins Salzstock-Endlager kann er nicht, da geht es ohnehin drunter und drüber. Man weiß es. Und für ein Fass, dem es den Boden längst ausgeschlagen hat, bietet sich auch dort unten keine Gewähr dafür, dass das mit ihm endgelagerte Rumpelstilzchen nicht schon nächstes Jahr als nicht wo der Pfeffer wächst hingegangener Frosch mit der güldenen Kugel aus dem zielführenden Brunnen  – in das das Kind ja schon gefallen ist – wieder hochkommt.
An die Wand geworfen wird wieder der schönste Kronprinz draus, gel.

Zwangsprostitution

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Kamen vor kurzem nicht Informationen aus der Realität, also aus erster Hand, wonach die „Finanzwirtschaft“ die eigentlich regierende Macht ist, dass die Politik längst an deren Fäden hängt?
Nun ereignet sich etwas, das eben vor kurzem noch kaum möglich schien. In Griechenland vollzieht es sich, in Italien wird es sich vollziehen – mit einer Macht, die selbst den Berlusconi bezwingt – :
Die Übernahme der Macht durch Banker, die Ernennung von Bankern zu Ministerpräsidenten.

Man könnte ja einwenden, dass es nur recht und billig sei, dass die, die den Schaden verursacht haben und die Zusammenhänge kennen, den Karren aus dem Dreck ziehen, vergisst dabei nur allzu schnell, dass Banker die Macht der Banken nicht brechen werden.
Sie werden sicher nicht dafür sorgen, dass jene fatale Entwicklung, in der alle Staatsmacht offenbar vom Volk zu den Banken-Partys ausgegangen und auf dem Heimweg unter die großen Räder gekommen ist, sich wieder umkehrt.

Die Volksvertreter haben eine Fürsorgepflicht gegenüber der Macht! Dass sie gesund wieder nach Hause kommt.
Stattdessen lassen sie sie zum Banker gehen?

Bitte lächeln Genossen!

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Die SOWJETUNION gibts bekanntlich schon länger nicht mehr, aber nun hat endlich auch der ihr noch immer und zu Recht anhaftende UNGLAUBE, dass man von ihr das SIEGEN lernen könne, ausgedient. Vorläufig zumindest. Ausgedient hat er in dem Sinn, dass die SOWJETUNION selbst heutzutage lernen könnte,  von wem man das SIEGEN lernen kann.
Nämlich von CHINA.

Den DEMOKRATISCHEN SOZIALISMUS kann man sich ja denken wie man will, er wird zu dem der SPD nicht passen, den sie sich vorstellt, bevor sie ihn verwirklicht hat.
Das hat die gestrige AKTUELLE STUNDE im BUNDESTAG ergeben, die darüber hinaus ergab, dass CDU usw. der DEMOKRATISCHE SOZIALISMUS gänzlich nicht passt, solange die SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT existiert.
Was dann käme, wurde nicht bekannt gegeben. Man darf aber davon überzeugt sein, dass, was immer kommt,  demokratisch sein wird.
Aber wie dem auch sein mag, heute früh schon dürfte bei CDU, FDP, SPD etc. und dem deutschen Wahlvolk die große Hoffnung aufgekommen sein, dass die Führer der KOMMUNISTISCHEN PARTEI der VOLKSREPUBLIK CHINA doch hoffentlich anderes zu tun gehabt haben als sich die Übertragung jener AKTUELLEN STUNDE im BUNDESTAG anzusehen! Und wenn doch wider alle berechtigte Erwartung, dann doch nicht so ganz ernst genommen?!

Zwar scheint ausgeschlossen, dass etwa DIE LINKE oder gar die SPD die gepriesene Flexibiliät und den revolutionären Humor aufbringen könnten, den Aufbau eines DEMOKRATISCHEN SOZIALISMUS bzw.  SOZIALISTISCHEN RECHTSSTAATS nach chinesischem Muster und Vorbild zu favorisieren, doch könnte sich dann auch CDU, etc. vorstellen, wie sowas funktionieren kann und siegen lernt Gegen alle westliche Kultur, Stärke und Vernunft!
Immerhin ist heute zu lesen:
„Immerhin hat der Vizechef der chinesischen Reform- und Entwicklungskommission, Zhang Xiaoqinag, in der Donnerstag-Ausgabe der Chinadaily Europe angekündigt, man werde krisengebeutelten Staaten „eine helfende Hand reichen“ und „einige Anleihen kaufen“

Lerne: Man kann sie nur kaufen.
Dann, das lehrt die DDR, sind sie von jeder Überzeugung abzubringen.

Written by monologe

28. Oktober 2011 at 1:00 pm

Nullen

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Zufällige Bedenken, jene Summe, mit der DEUTSCHLAND für die Bewältigung der FINANZKRISE zu bürgen sich verpflichtet hat, könnte tatsächlich FÄLLIG werden, hat Bundesfinanzminister Schäuble ZERSTREUT und versichert, die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall einträte, gehe GEGEN NULL.
Damit handelt es sich bei dieser BÜRGSCHAFT offenbar aus dem guten Grund um eine BLASE, weil sie nicht platzen kann. Deshalb musste sehr lange verhandelt werden. Erst wenn man nicht zahlen muss, kann man ja bürgen.

Aber mit den Nullen ist es so eine Sache. Eine Null kann tatsächlich von ihrem Posten gerissen und von ganz vorn an die letzte Stelle vor dem Komma versetzt werden. Um gegen Null zu gehen, ganz unerwartet.

Wir erinnern uns bei dieser Gelegenheit an einen nationalsozialistisch deutschen GENERALFELDMARSCHALL, der, so ist es überliefert, bei der Bevölkerung nicht so ganz unbeliebt, entsprechend entschlossen überzeugend MEIER heißen wollte für nach dem Fall eines Misserfolges seines LUFTKRIEGES gegen England.
Er starb nach seiner Verurteilung durch das Nürnberger Kriegsgericht zum Tod durch Erhängen durch Gift, das er sich selbst verabreicht hat, nachdem er vergeblich gebeten hatte erschossen zu werden.

Blick in den Tunnel

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Als ob es in der Finanzkrise keinen Lichtblick gäbe! Ab heute braucht man 1000 Milliarden  – und das ist schließlich nur noch 1 Billion.