MonoLoge

Krebs

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Die Welt ermüdet

kahl

er wuchert
wächst
frisst
sich ins Leben
ist
Leben
nur
zu wachsen

prall
wächst
gedeiht
rund um die Uhr
überall
hinter Stirne
wächst
und wächst
gewitzt
vital
Heil der Indutrie
im Schimmer
der Hoffnung
zu leben
breitet sich aus
fällt
unmerklich
schmerzfrei
in alles Fleisch
in Hirne
wo er sitzt
in den Gedanken
ein
rafft
alle Kraft
saugt Blut
Lebenssaft
aus jeder Bahn

der Welt ist irgendwie
nicht gut
nurmehr vergällt
das Mindeste
bleibt
ja und nein

noch ein bisschen leben
prekär
aber wie und wann
dann
weiß sie es nicht mehr.

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Written by monologe

14. April 2015 um 8:58 am

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