MonoLoge

Neues von der Rentenpolitik

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Wie heute gemeldet wird, hat eine Enquet-Kommission des Deutschen Bundestages beschlossen, der Bundesregierung zu empfehlen, die Rentenansprüche der Abgeordneten/Minister im Falle ihres Todes auf deren Kinder zu übertragen und ihnen 68% der Abgeordneten-/Ministerrente als Ausgleichsleistung über eine Dauer von mindestens 20 Jahren fortzuzahlen.

Zur Begründung wird die außergewöhnliche Belastung der Abgeordneten/Minister angeführt. Deren Arbeitstage hätten nicht selten eine Länge von 16 bis 18 Stunden, heißt es, sodass vor allem für die Kinder der Abgeordneten/MInister erhebliche Nachteile und Defizite entstünden.
Ohne dass die Kinder der Abgeordneten/MInister diese Nachteile und Defizite sowohl zu ertragen als auch zu kompensieren hätten, sei die Ausübung einer Abgeordneten-/Ministertätigkeit nicht möglich, daher habe man über einen entsprechenden Ausgleich nachzudenken gehabt.

Man habe gefunden, dass die Kinder von Abgeordneten/Ministern durch erbrachte Verzichts- und Kompensationsleistungen eine vollzeitliche Abgeordneten-/Ministertätigkeit ihres Elternteils/ihrer Eltern  erst ermöglicht  haben.
Somit gebühre Kindern von Abgeordneten/Ministern ein maßvoller Anteil an den zu ihren Lasten in Folge Abgeordneten-/Ministertätigkeit erworbenen Ansprüchen ihrer Eltern.

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Written by monologe

1. April 2014 um 8:21 am

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