MonoLoge

Pfingsten

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Gott hat es gegeben – was für ein Grund zum Optimismus!

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Eine Antwort

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  1. „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.
    …Die Schaffung von Reichtum ist durchaus nichts Verachtenswertes, aber auf lange Sicht gibt es für den Menschen nur zwei lohnende Beschäftigungen: die Suche nach Wissen und die Schaffung von Schönheit. Das steht außer Diskussion – streiten kann man sich höchstens darüber, was von beidem wichtiger ist.“

    Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008), aus „Profile der Zukunft“

    Die Arbeitsteilung erhob den Menschen über den Tierzustand und die Qualität der makroökonomischen Grundordnung bestimmt den Grad der Zivilisiertheit, die der Kulturmensch erreichen kann. Ist die Makroökonomie noch fehlerhaft, bedarf es der Religion, um diese Fehler aus dem Bewusstsein zu streichen, sowie der „hohen Politik“, um die sozialen Spannungen abzumildern, die durch die fehlerhafte Makroökonomie entstehen.

    Was den meisten unbewussten Menschen bisher nur als „Finanzkrise“ bekannt ist, bezeichnete der „Jahrhundertökonom“ John Maynard Keynes als – beginnende – Liquiditätsfalle. Schnappt sie zu, kann nur noch der Krieg einen nächsten Zyklus der Arbeitsteilung einleiten. Doch der Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    Was bleibt, ist die Flucht nach vorn – der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation! Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert

    Stefan Wehmeier

    13. Juni 2011 at 12:01 pm


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