MonoLoge

Das dreckige Dutzend

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Zwei Journalisten sind im Iran gefangen. Wegen Bagatellvergehen.
Westerwelle und zu Guttenberg fordern und warnen (den Iran vor Vertrauensverlust!). Tja, längerer Atem mit heißer Luft.
Unter den Verhältnissen, die wir heute haben, indem diese Bürschchen Diplomaten und Diplomatie spielen und Weltpolitiker wie unsere Eltern früher „Kaufladen“ und „Dornröschen“, unter diesen Verhältnissen also lässt sich dazu sagen, das ist nichts anderes als „große Schnauze“.
Und wie heißt es: „Große Schnauze kann jeder haben“. Stimmt. Und dann  andere vorschicken. Kleinere.
Unser Westerwelle sollte doch endlich mal die Klappe halten und zur Abwechslung mal aus den Budapestern kommen, den Riemen auf die Achse des Bösen werfen und weniger zeigen, was Schneid, sondern mehr, was ´ne Harke ist!
Er sollte seine Bügelfreiheitsmaßuniform gegen den Freiheitskampfanzug tauschen, die Sturmhaube aufsetzen und sein dreckiges Dutzend rekrutieren:

Mronz –
Fregatten-Kapitän-Generalinspektor zu Guttenberg und seine „Bismarck“ –
Brüderle, der Wüstenfuchs –
Adjutant Lindner –
Verbindungs-Unteroffizier Niebel –
Obergefreiter Ramsauer –
Mappus, der zähe harte dicke Hund und seine Spritzer –
die Stabsgefreiten Pinkwart und Solms –
Sani Rösler –
„Punch“ de Maiziére –
Generalrumsfeldmarschall i.R. Jung –
Von der Leyen –
Marketenderin Mutter Courage-Merkel mit Tochter Hannileinchen Schröder und Sohnemann Steffen – Hauptfeldwebel Hundt –
und noch einen, der wie zu Deutschland unbedingt auch hier dazugehört: Wulff – für den Fall, dass das triumphale Hissen der weißen Fahne polytaktisch erforderlich werden sollte.

Das wäre eine alternativlose Elite-Einheit (umgangssprachlich Himmelfahrtskommando) zur ergebnisoffenen Befreiung deutscher Journalisten.
Es wäre eine Befreiungstat ohne die Totsicherheitsgarantie eines Paradieses mit etlichen Lohn-Jungfrauen. Da ist Westerwelle über jeden Verdacht erhaben, dass es ihm um mehr als nur die Freiheit schneidiger Journalisten geht.
Seine Pandora-Werte-Sammel-Büchse kommt zur Aufbewahrung in ein Bahnhofsschließfach seiner Wahl, nur den Schneid darf er mitnehmen.

Zwei-drei Helden zuviel? Für diese Aufgabe? Wohl doch eher zehn zuwenig.

Exklusiv-Rechte BILD und RTL.
Berichterstatter Tagschicht: Mario Barth,
Nachtschicht: Dieter Nuhr.

Filmrechte: „Bully“ Herbig

Produzent: WikiLeaks

Freiheit für alle Journalisten!

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