MonoLoge

Sarrazin – D (2)

with 5 comments

Ein Gutes jedenfalls hat die Affäre Sarrazin jedenfalls bewirkt: sie hat uns den letzten Nerv getötet, auf den zu gehen diese Affäre (z.B. der Frau Roth) wieder Gelegenheit gibt.
So wird´s weitergehn, denn jetzt geht´s darum, das Ganze umzudrehn: den Nerv töten, den der Sarrazin getroffen hat.

Mit getöteten Nerven kann man´s dann genießen: Kinder, wieder richtig Propaganda!

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5 Antworten

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  1. Hi, ML:

    Der Häßliche Alte Mann Sarrazin (HAMS) ist meiner Meinung nach das, was Hannah Arendt
    MOBFÜHRER nannte. Insofern ist grad heuer vorm erneuten BÜNDNIS VON MOB + „ELITE“ zu warnen.

    Bonngruß

    v.A. 1.9.10

    v. Altenheimer sen.

    1. September 2010 at 12:42 pm

  2. In der Schweiz bräuchten wir mehr Leute aus Spitzenpositionen, die auch das Kind beim Namen nennen. Euch Deutschen kann man zu einem Sarrazin nur gratulieren!

    max

    1. September 2010 at 10:59 am

    • Ohweh, Max! Hier schwärt die Lust auf Mord- und Totschlag aus allen Poren, und es ist ganz egal, in welches no-go-Viertel man gerade kommt. Sie sind überall und kommen von überall. Drohungen, Beschimpfungen übelster Art – die Offenbarung – nur die Anwesenheit der Polizei verhindert Schlimmeres. Es zeigt sich, wo wir leben, in welchem Zustand dieses Land, meine Heimat, seine Wirklichkeit ist. Unterwandert von Gemeinheit, Niedertracht, Verlogenheit – der Mob jeder Couleur trägt es aus in der Hatz auf den Totfeind. Richter und Henker ohne Staatenlenker. Da ist kein großer Unterschied zu dem, was in französischen U-Bahnhöfen aufgezeichnet wurde. Es ist nur noch verbal, der Geist steckt aber schon drin: Totmachen. Man betrachte die unverschämte Welt und weiß Bescheid: die Erde hat Menschen. Wenn man an keinen Gott glaubt, weiß man nicht mal mehr, vor wem man sich schämen soll.

      monologe

      2. September 2010 at 8:29 am

  3. Was ist so aufregend an Sarrazin? Er hat ein Buch geschrieben, na und!? Will damit Geld verdienen, in vier bis sechs Monaten kräht kein Hahn mehr danach. F.-J. Strauss hat auch gerne polemisiert & maßlos übertrieben, sicherlich hätte ihm das gefallen.
    Mir fällt dazu nur der schöne Satz Rosa Luxemburgs ein: „Die Freiheit des Einzelnen ist auch immer die Freiheit des Anderen.“ (sinngemäss, wahrscheinlich nicht ganz korrekt wiedergegeben).

    Sutaio´s Buchstabensuppe

    1. September 2010 at 7:27 am

    • Danke für den Kommentar! Tja, was ist an Sarrazin so aufregend, das ist die Kardinalfrage. Es scheint, er hat in ein Wespennest gestochen, und was da jetzt rauskommt, das dürfte wohl das eigentlich Interessante sein. Da staunt der Laie, woher plötzlich die Kopftuchfrauen kommen, sich hinsetzen und von „Mein Land“ reden und von „Rassismus“ und „Menschenrechte“, keine Spur von Problemen, Problembewusstsein, geistiger Bewältigung, Selbstbefassung – Selbstkritik? Fehlanzeige. Das landläufig bekannte Phänomen: Selbstgerechtigkeit, unreflektiertes, übersteigertes, teils unverschämtes Anspruchsverhalten. Eben der Mob. Unrechtsgeschrei im Licht, im Schatten Totschlag. Luxemburg: Freiheit ist in erster Linie die Freiheit des Andersdenkenden. Das gehört aber zu den Verhältnissen und in den Kontext jener Zeit! Sonst lässt sich damit jedes Schindluder treiben.

      monologe

      1. September 2010 at 8:26 am


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