MonoLoge

Finanztransaktionssteuer – Achtung Satire!

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Erinnern wir uns noch an den Ankauf der „Steuersünder-CDs“? Wohl nicht. Schon länger als 4 Wochen her.
Also: damals schimpften ein paar Leute, der Staat mache sich mit dem Ankauf illegal erhobener Daten zum Hehler, zum Komplizen von Kriminellen. Denn die angebotenen Daten waren gestohlen. Schön, das ist ohne Konsequenzen verhallt in den Hohlkörpern der Gegenmoral.
Aber nun macht sich unsere Regierung dicke mit dem Beschluss, eine „Finanztransaktionssteuer“ erheben zu wollen. Eine Steuer auf sogenannte „hochspekulative“ Börsengeschäfte.
Das hallt in den Hohlkörpern der manipulativen Lobby einer ohnehin grundverdorbenen Moral wider wie Frohlocken und Preiset den Herrn! im  Dom.
Das macht aber nichts, weil dem Rest der Welt gerade eine Fußball-WM geboten, nein, geliefert wird, sodass er keine Zeit hat, sich um Kleinigkeiten wie Weltkrisen und tote „Rothemden“ zu kümmern. Das wird schon werden.

Beste Gelegenheit also,  einen hübschen Monolog zu halten – wenn man seinen blog schon „MONOLOGE“ genannt hat. In weiser Voraussicht. Man hätte ihn auch „PUFFREIS“ nennen können.
Schön.
Aber gesagt werden muss es: diese „Finanztransaktionssteuer“ bedeutet, dass jene „hochspekulativen“ Geschäfte (auch die anderen) zukünftig besteuert werden. Das ist alles.
Es handelt sich im Gegensatz zur CD-Transaktion unserer Regierung also nicht um Hehlerei, da „hochspekulative“ Geschäftemacher ja nicht zu Kriminellen erklärt werden. Es handelt sich vielmehr um Teilhabe. Um Erhebung einer Abgabe zum Wohle Aller. Also zu unserem Wohl. Hübsch, nicht?
Und um das besser zu verstehen, muss man es ins Utopische übersetzen: stellen Sie sich vor, wir haben Kommunismus. Alles gehört allen. Man muss also achtgeben auf Dinge, die einem lieb und teuer sind, aber keinen Wert mehr besitzen. Ein Einbrecher hat Ihnen nun Schmuck im Wert von 10 000 Euro gestohlen. Sie waren nicht zu Hause, das war Ihr Fehler. Natürlich ist Aneignung von Sachen, die herumliegen,  im Kommunismus nicht kriminell.
Stellen Sie sich nun vor, dieses systemrelevante Aneignen nimmt ungeheuer Form und Ausmaß an, sodass Sie und Millionen andere Beraubte von der Regierung erwarten, da den bekannten Riegel vor zu schieben.
Wir wissen, dass der ordinäre Kommunismus in FDP-Bilderbüchern, würde es sie geben, die Schrecken der totalen Freiheit vom Eigentum bedeutet. Eine Freiheit, die höher steht, als aller Anspruch auf Besitz und Dranfesthalten usw.
Selbstverständlich würde die Regierung diese Freiheit als höchstes Gut der Freiheit verteidigen! Was wäre also zu tun?
Sie würde natürlich eine „Eigentumstransaktionsteuer“ erheben!

Ihr Schmuck im Wert von 10 000 Euro würde also im Falle der Transaktion durch Aneignung oder umgekehrt mit sagen wir einem Gegenwert von 1000 Euro versteuert. Zu Gunsten aller.
Na, zufrieden?

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2 Antworten

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    I’ve been around for quite a lot of time, but finally decided to show my appreciation of your work!

    Thumbs up, and keep it going!

    Cheers
    Christian,Diet Guide!

    BafFloscofhah

    1. Juni 2010 at 1:19 pm

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    Christian, iwspo.net

    BafFloscofhah

    27. Mai 2010 at 3:16 am


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