MonoLoge

Hals über Kopf

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Dass ein paar Tote hüben wie drüben nichts machen, sieht man gewiss ein, muss man einsehen, wenn man sich dieser Tage per Hubschrauber-Video davon überzeugt hat, wie einfach es ist. Ohne irgendein Todes-Urteil, ohne Anklage, ja, ohne Prozess und natürlich ohne Beweis einer Schuld oder strafbaren Absicht. Der Prozess wird abgekürzt auf den des Niederschießens. Ein-zwei Reporter können da versehentlich dabei sein. Es kann auch sein, dass die anderen dabei waren, weil der tapfere Soldat im Hubschrauber eine umgehängte Kamera als Kalaschnikow identifizierte. Das Bild war zu schlecht.
Man muss den Kameraden glauben, dass sies nicht gern getan haben. Es ist Krieg. Der Begriff ist umgangssprachlich korrekt für diese Art und Weise des Umgangs, der fachsprachlich Massaker heißt.
Westerwelle trat hervor und „warnte“ davor, „Hals über Kopf“ aus Afghanistan abzuziehen. In dem Fall würde Afghanistan umgehend wieder Rückzugsgebiet des Welt-Terrorismus. Rückzug des Kopfes kostet allerhand Leuten den Hals. Das kann man vorziehen.
Die werden ihm den Schneid nicht abkaufen.

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