MonoLoge

Halt die Schnauze, du A…!

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Vor einem Neuköllner Krankenhaus, dort, wo Fahrzeuge Eiliges bringend zu diesem Haus einkurven, um die entsprechenden Patienten oder zu deren Behandlung Notwendiges einzuliefern und wo drei Schilder in verschiedenen Sprachen darauf hinweisen, dass das Parken im Bereich dieser Zufahrten verboten und diesem Verbot eine Bitte um seine Beachtung beigefügt ist, spielte sich folgende Szene ab (kein Einzelfall!):
der zufällig vorbei gekommene Klinik-Chefarzt bat mit Hinweis auf jene drei Schilder und deren Notwendigkeit in Hinsicht auf lebensrettendes Durchkommen einen offensichtlich migrationshintergründigen trotzallem-Parker neben seinem Benz, doch bitttebittebitteschön nicht in dieser Einfahrt zu parken, sondern doch bittebittebitteschön unverzüglich weg zu fahren, und der Mann antwortete ihm: „Halt die Schnauze, du Arschloch. Mach du dein Arbeit, dafür bezahl isch disch.“
Er meinte wohl seinen Beitrag zur solidarischen Krankenversicherung.
Der Fall zeigt, dass es eine chronische Gesundheit gibt, gegen die, wenn sie höchsten Grades mit akuten Krankheitsfällen verwandt ist, selbst Chefärzte schwer ankommen. Warum? Weil er tatsächlich von ihnen auch lebt. Würde er seine Tätigkeit aus Barmherzigkeit verrichten und hinterher ein Honorar festlegen, stünde seine Sache besser. Wenn die fremden Kulturen nicht im Voraus bezahlen, meinen sie vielleicht auch nicht, es gebe von da an nichts Schlimmeres mehr, als einen Respekt zu haben.

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