MonoLoge

Mach dich gefasst

with 2 comments

Aus Volk ohne Raum wurde Volk ohne Geld und es scheint ausgemacht, dass nach dem 3. Reich und den überstandenen seiner Folgen jetzt in Folge degenerierten Wohlstandes, in dem die Menschen aus moralischen Gründen vom Glauben abfallen, während die Freiheitspartei mit Zweifeln an der Arbeitsmoral den Christen koalitionstauglich geworden ist, das 1. Arm kommt. Über die Höhe seiner Schulden wird dieses Arm-Reich es dann vielleicht dann doch schaffen, 1000 Jahre zu währen.
Das Klima wird rauer, das SPD-Barometer steht auf Volkssturm. Mit dem Besen aus der Krise! Pack an! Alle Kraft namens Hannelore wird aufgeboten, Pack an von jetzt an zu gemeinnützigen Zwecken zum Fegen der Straßen zu zwingen, auf denen es liegt.
Armut in Würde ist keine Schande! Oder muss es Chance heißen?

Es gibt nichts anzupacken außer das eigene kleine Schicksal, das von Optimismus gekennzeichnet ist? Es wird schon nicht so schlimm kommen? Man wird auch Dir den Schneid nicht abkaufen? Gewöhne Dich daran, dass man Dir auch nichts anderes abkaufen wird und dass allgemein kein Kaufinteresse besteht. Da hast Du Dich schnell geschnitten. Deine Haltung ist zu teuer.
Mach Dich darauf gefasst, dass man Deinen Widerstand mit nie gekannten Mitteln brechen wird. Bereite Dich auf jede Überraschug vor.
Noch kannst Du das Undenkbare nicht denken. Die Kunst, die es stets geahnt hat, gibts nicht mehr. Und woran wäre es zu erahnen?  Es steht immer schon zwischen den Sätzen, zwischen den Zeilen, die noch nicht geschrieben sind.

Advertisements

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. […] Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu belegen … Hartz IV im Speziellen oder „die Kaste der sozial Schwachen“ insgesamt, zu denen sich in unserem schwarz-gelben Pseudo-Rechts- und –Sozialstaat ja täglich […]

    • Dank für Dein (Euer?) Interesse! Ich habe den entsprechenden Artikel gelesen, finde vor allem die Beobachtung der schleichend einziehenden Hasskultur und eine logisch daraus resultierende Faschisierung bemerkenswert, dachte, das merkt gar keiner. Gut! Über vieles andere kann man streiten. Es gibt bzw. gab eine sehr entwickelte politische Essay-Kultur in den 20-30ger Jahren in der „Weltbühne“ unter Ossietzky/Tucholsky usw. , mit der man sich unbedingt beschäftigen muss. Wirksamkeit ist gefragt!
      Aber ich hatte mich in meinem Beitrag (es ist eigentlich kein Beitrag, es ist ein Splitter/Bruchstück/Sentenz) flüchtig sozusagen sehr vertan: im letzten Satz darf es nicht heißen, dass das Kommende zwischen den Zeilen des Geschichtsbuches steht, das noch nicht geschrieben ist, sondern es steht im Gegenteil zwischen denen, die schon geschrieben sind. Ahnung ist nach meiner Überzeugung eine Angelegenheit der Bildung, während das, was kommt und immer wieder kommt, eine Frage des Wesens ist, das sich nicht um Geschichte und auch sonst um gar nichts kümmert. Es handelt nach innerer Verfassung und Bedürfnis. Und es schießt seine Pistolen immer in die besseren Köpfe. Denn sie wissen, wozu das Wesen fähig ist und was es will. Aktuell schimpft es auf die „Gutmenschen“ scheint mir, ich weiß aber nicht genau, was ein Gutmensch eigentlich ist, muss mich mal erkundigen… Ich weiß aber, dass hier in meiner Heimatzeitung ein FDP-Politiker (Friede Den Palästen) den Begriff gegen die gebraucht hat, die systematisch an diejenigen Wohltaten verteilen wollen, die sie nötig haben.

      monologe

      18. März 2010 at 8:17 am


Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: