MonoLoge

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Fakenew!

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Die SPD hatte es nicht leicht. Scherzhaft schien sie wie auf einer Expedition zum politischen Nordpol mit der Hartz IV im Pack-Eis nahe dem Gabrielsund irgendwo in der Argtis in einem Funkloch im Tief der Sozialisten festzusitzen.
Die unverbindliche Rettungsinitiative gewisser Medien, die ihr die verzweifelt angeforderte to-do-Vorschläge-Liste der Menschen nahe bringen sollte, um sie vom Eis zu holen, schien sie nicht erreichen zu können. Die Lage ernst.
Ein Funkspruch von Käptin Nahles wurde aufgefangen, in dem die Befreiung der Hartz-IV aus der Beklemmung angekündigt wurde, dann Stille und ein nächstes Tief.

Die Sozialdemokratie ist hilflos.

Es entsteht die Eindruck, dass die 2. Runde GroKo das Großes k.o ist, nachdem sie der Gong vor dem k.o schon in der 1. Runde gerettet hatte. Nun macht sie schöne blaue Augen auf Flucht dem Clinch Ringelreih durch den Ring. Für Stimmung im Saal sorgt die mopsfidele CDU »Was meints, werden wir den KomMerz wählen?«, die Leute wollen schließlich was fühln, hörn und sehn für ihr Geld.
Der Maas präsentiert den Stolz der SPD noch im stehenden k.o – Weltklassefigur.

In so einem GroK.o fällt niemandem mehr groß was ein, und es kommt noch hinzu, dass man auch nicht mehr groß überlegt, was einem nicht mehr einfällt.
Es scheint, so geht´s der SPD.

Ihre Fans hatten gehofft, sie werde gegen die CDU und Merkel mindestens so renitent sein wie Seehofer. Für den Anfang!

Sie kam nicht drauf, was sie versprochen hatte, nicht auf das Mindeste, worauf jene Leute, die sie Menschen nennt, mit Recht hoffen, sie kam nichtmal drauf, den Bedürftigen wenigstens zu Weihnachten etwas extra zukommen zu lassen. Das Mindeste fiel ihr in ihrem Traum nicht ein, in dem sie am Ende vom Mindesten auch nicht mehr wird träumen dürfen.
Auf Fresse stand an, auf Fresse fallen wird es werden – wenn nicht ein Wunder geschieht.

Das Wunder kam tatsächlich:
aus Frankreich von den Gelbwesten, Fachkräften für Sozialreform – französischer Frühling!
Es begann mit Protesten gegen die de facto Erhöhung von Treibstoffpreisen – mehr brach durch, und die Gelbwesten entschlossen sich, Tage des Zorns auszurufen und konfrontierten die Regierung Macron mit folgenden Forderungen:

»Abgeordnete Frankreichs, wir übermitteln Ihnen die Direktiven des Volkes, damit Sie diese in Gesetze umsetzen.
Abgeordnete, verschaffen Sie unserer Stimme Gehör in der Nationalversammlung!
Folgen Sie dem Willen des Volkes! Setzen Sie diese Direktiven durch:

  • Null Obdachlosigkeit: DRINGEND.
  • Mehr Progression bei der Einkommenssteuer, das heißt, mehr Stufen.
  • Mindestlohn von 1.300 Euro netto.
  • Förderung der kleinen Geschäfte in den Dörfern und Stadtzentren. Einstellung des Baus von großen Einkaufszentren um die Großstädte herum, die den Einzelhandel abwürgen, und mehr kostenlose Parkplätze in den Stadtzentren.
  • Isolierung von Wohnungen im großen Maßstab, um die Ökologie mit Einsparungen in den Haushalten voranzubringen.
  • Steuern: die GROSSEN (McDonald´s, Google, Amazon, Carrefour …) sollen GROSS zahlen und die Kleinen (Handwerker, Klein- und Mittelbetriebe) zahlen KLEIN.
  • Ein einheitliches System der Sozialversicherung für alle (Handwerker und kleine Selbständige eingeschlossen). Abschaffung der Selbständigen-Sozialversicherung (RSI).
  • Das Rentensystem muss solidarisch bleiben und demzufolge vergesellschaftet werden. Keine Rente nach Punkten.
  • Schluss mit der Erhöhung der Treibstoffsteuer.
  • Keine Rente unter 1.200 Euro.
  • Jeder gewählte Abgeordnete hat das Recht auf den Medianlohn. Seine Reisekosten werden überwacht und, soweit begründet, erstattet. Recht auf Restaurant- und Urlaubsgutscheine.
  • Die Löhne aller Franzosen sowie die Renten und Leistungen sind entsprechend der Inflation zu indexieren.
  • Schutz der französischen Industrie: Verbot von Verlagerungen. Schutz unserer Industrie bedeutet Schutz unseres Know-hows und unserer Arbeitsplätze.
  • Schluss mit der Arbeitnehmerentsendung. Es ist nicht normal, dass jemand, der auf französischem Territorium arbeitet, nicht den gleichen Lohn und die gleichen Rechte erhält. Jede Person, die autorisiert ist, auf französischem Territorium zu arbeiten, ist einem französischen Staatsbürger gleichzustellen und ihr Arbeitgeber muss für sie die gleichen Abgaben entrichten wie ein französischer Arbeitgeber.
  • Zur Sicherung der Beschäftigung: Befristete Arbeitsverträge in großen Unternehmen stärker begrenzen. Wir wollen mehr unbefristete Verträge.
  • Abschaffung der „Steuergutschrift für die Förderung des Wettbewerbs und der Beschäftigung“, CICE (1). Nutzung dieser Gelder zur Förderung einer französischen Wasserstoffauto-Industrie (wirklich ökologisch, anders als Elektroautos).
  • Ende der Austeritätspolitik. Einstellung von Zinszahlungen auf illegitim eingeschätzte Schulden und Beginn der Schuldentilgung – ohne auf das Geld der Armen und weniger Armen zurückzugreifen, sondern durch Aufspüren der 80 Milliarden an Steuerhinterziehungen.
  • Abstellung der Ursachen für erzwungene Migration.
  • Korrekte Behandlung von Asylbewerbern. Wir schulden ihnen Wohnraum, Sicherheit, Ernährung sowie Bildung für die Minderjährigen. Zusammenarbeit mit der UNO zur Einrichtung von Empfangslagern in zahlreichen Ländern der Welt in Erwartung des Ergebnisses des Asylverfahrens.
  • Rückführung abgelehnter Asylbewerber in ihr Ursprungsland.
  • Umsetzung einer tatsächlichen Integrationspolitik. In Frankreich zu leben heißt, Franzose/Französin zu werden – Französisch-Kurse, Kurse in französischer Geschichte und in staatsbürgerlicher Bildung mit Abschlusszeugnis am Ende der Kurse.
  • Festlegung eines Maximallohns von 15.000 Euro.
  • Schaffung von Arbeitsplätzen für Arbeitslose.
  • Erhöhung der Leistungen für Personen mit Behinderungen.
  • Begrenzung der Mieten. Mehr Wohnungen mit gemäßigten Mieten – insbesondere für Studenten und prekär Beschäftigte.
  • Verbot des Verkaufs von Grundstücken und Einrichtungen, die sich im Eigentum Frankreichs befinden – Talsperren, Flughäfen und so weiter.
  • Konsequente zur Verfügung Stellung von Mitteln für Justiz, Polizei, Gendarmerie und Armee. Bezahlung oder Freizeitausgleich von Überstunden der Ordnungskräfte.
  • Einsatz aller Mauteinnahmen für den Unterhalt der Autobahnen und Landstraßen Frankreichs sowie für die Straßenverkehrssicherheit.
  • Da die Gas- und Strompreise seit der Privatisierung gestiegen sind, wünschen wir, dass beides wieder in die öffentliche Hand kommt und die Preise entsprechend gesenkt werden.
  • Sofortiger Stopp der Einstellung kleiner Bahnstrecken, der Abschaffung von Postämtern und der Schließung von Schulen und Entbindungsstationen.
  • Wohlergehen für ältere Menschen. Verbot der Gewinnerzielung auf Kosten älterer Menschen. Statt „Graues Gold“ „Graues Wohlergehen“.
  • Maximal 25 Schüler pro Klasse von der Vorschule bis zur Abschlussstufe.
  • Bereitstellung notwendiger Mittel für die Psychiatrie.
  • Volksentscheide sind in die Verfassung aufzunehmen. Schaffung einer lesbaren und effizienten Website, überwacht durch ein unabhängiges Kontrollorgan, auf der Menschen Gesetzesvorschläge einbringen können. Wenn ein solcher Vorschlag 700.000 Unterschriften erhält, ist er von der Nationalversammlung zu diskutieren, zu ergänzen und gegebenenfalls mit Änderungsvorschlägen zu versehen. Die Nationalversammlung ist zu verpflichten, ihn – ein Jahr nach dem Stichtag der Erlangung der 700.000 Unterschriften – der Gesamtheit der Franzosen zur Abstimmung vorzulegen.
  • Rückkehr zu einem 7-Jahres-Mandat für den Präsidenten der Republik. Die Wahl der Abgeordneten zwei Jahre nach der Wahl des Präsidenten wird dem Präsidenten der Republik ein positives oder negatives Signal hinsichtlich seiner Politik übermitteln. Dies wird dazu beitragen, der Stimme des Volkes Gehör zu verschaffen.
  • Rente mit 60 Jahren. Recht auf Rente mit 55 Jahren für alle Personen, die schwer körperlich arbeiten – beispielsweise Maurer oder Schlachthausarbeiter.
  • Verlängerung des Systems der Zuschüsse für Kinderbetreuung (Pajemploi) über das 6. Lebensjahr hinaus bis zum 10. Lebensjahr des Kindes.
  • Förderung des Schienengütertransports.
  • Kein Quellensteuerabzug.
  • Schluss mit den lebenslangen Bezügen für Altpräsidenten.
  • Verbot der Erhebung einer Gebühr von Händlern für die Zahlung per Kreditkarte durch deren Kunden.
  • Besteuerung von Schiffsdiesel und Kerosin

Der größte Teil dieser Forderungen wurde – fake, fake, fake! – sofort von der überglücklichen Sozialdemokratie Deutschlands für sich und an sich selbst übernommen!

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Written by monologe

5. Dezember 2018 at 8:19 pm

Veröffentlicht in Aktuelles, Parteien, Politik, Realität, Satire, SPD

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Gabriel News

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»Seit die SPD-Führung ihn als Außenminister abserviert hat,« meldete dpa am 4. Nov., »ist Sigmar Gabriel nurmehr einfacher Bundestagsabgeordneter. Er behauptet, damit gut leben zu können – und jettet weiterhin um die Welt. Derzeit ist er in den USA. Sein Ziel: verstehen, warum Amerikaner Trump wählen.«

Außenminister ist er auch mit Fleiß gewesen, in Deutschland weltbekannt, abserviert, nun steht er da, der arme Tor, und ist so klug als wie zuvor.
Sich selber zu verstehn, so heißt es, sei höchstes Ziel, doch mit der Erlösung von deutscher Pflicht und Schuldigkeit – wirf deine Krücken weg und geh! – verspürt Gabriel nun den Drang hinaus, andere verstehn, das ist sein Ziel. Endlich.
Sigmars idealer Lebenszweck war das bisher nicht.
Wo die Mäuse auf dem Tisch KannKann tanzen, den Katzen den Kampf ansagen, wo der Berg, wenn er kreißt, mehr, schlauere, größere Mäuse gebärt – dieses Paradies verlässt er, um zu verstehen, warum andere anderswo durchaus einen Kater wählen.

Viele arme Teufel sind schon ins gelobte Land gezogen, dem amerikanischen Traum folgend. Heute, wenn ein Gabriel nach Amerika reist, dann will er nach dem Rechten sehn, dann reist er auch nicht ins, sondern kommt aus dem gelobten Land, folgt nicht einem amerikanischen Traum, denn er ist ja kein Tellerwäscher und Millonär wird man als Sozialdemokrat woanders, nein, dann folgt man einem hochmodernen deutschen Traum, der unbeschreiblich edel und ritterlich ist: um zu verstehen.

Der in der warmen Luft hängende Gabriel muss vielleicht noch warten, ehe er ins gemachte Nest der Industrie sich irgendwo niederlassen kann, sieht nicht wie ein Heiland aus, auch wie ein Erlöser wirkt er nicht, es stellt sich also die Frage, ob er als Top-Trump-Oppositioneller die interessante Reise als ein Saulus antritt und ob das Risiko einer Offenbarung bestehe und dass ihm da etwas von den Augen fallen könnte. Ohne weiteres scheint gewiss, dass den Amerikanern, die Trump wählen, das Verständnis Gabriels dafür noch gefehlt hat, und die, die Trump nicht wählen, werden auf dieses Verständnis brennen.

Weil amerikanische Präsidenten nicht in Deutschland gewählt werden, das einzuräumen, damit könnte es sich Gabriel ja leicht machen, den Wahlsieg Trumps zu erklären, und es ließe sich sicher einräumen, dass die Amerikaner (wenn sie gewusst hätten) vor allem ihn nicht verstanden haben, bevor er jetzt abserviert den Eindruck gewonnen hat, dass er sie nicht versteht, und das ist dann so einfach nicht mehr.

Die Amerikaner haben von nichts gewusst. Ohne dass es der Gabriel versteht, hätten sie Trump vielleicht nicht gewählt, oder sie hätten zumindest doch vom Gabriel als Außenminister erwartet, dass er sich, statt in Deutschland wie Gott in Frankreich die Unverständnis-Offensive an der Anti-Trump-Front mitzumachen, auf den Weg macht nach Amerika, um zu verstehen.
Wohl, aus Amerika kam Aufklärung und Unverständnis. Über deutsche Autos haben wir bis dahin nichts gewusst, blind dem Wahren, der Herrlichkeit, der Pracht und dass die Gesamtheit der Überdimensionierung dem Lebensgefühl wie dem guten Recht auf Raum, Stärke, Überlegenheit, Schutz angemessen sei, stumm vertraut (wie der Totenkopf nicht tot zu kriegen ist, scheint auch Panzerfahrer zu sein als ideales Lebensgefühl nicht verloren zu gehen).

Wenn Gabriel verstehend aus Amerika zurückkehrt, versteht er dann die Welt hier nicht mehr?
Da müsste man nun überlegen, ob es dafür einen Anlass gibt.
Aufklärung aus Amerika, Wissen, das keine Konsequenzen auslöst, wo das Weltbild fest ist, die Ordnung aus Einvernehmen, Ignoranz, Opportunismus, besten Absichten, der wie geschmiert funktionierende, alternativlose Betrieb – hat da Verstehen oder Nichtverstehen irgendeine Bedeutung?
Das bisschen Betrug und Selbstbetrug, garantiert es nicht im Höchstmaß gefühlte Demokratie, Beteiligung über Meinungsbildung, wächst daraus nicht Europa, wenn die Formel lautet, nur mitgemacht!?

Es gibt einen Unterschied zwischen Verstehen und sich auf etwas verstehen, und was letzteres betrifft, muss man sich fragen, ob die kompetentesten Fachkräfte für SadoMaso-Sozialismus so einfach abserviert werden sollten (Interruption).
Wie Gabriel die LINKE im Handumdrehen zur Muttern der Hartz-IV-Ausgeburt macht – das ist einfach genial:
»Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat seine Partei vor einer zu starken Fixierung auf das Hartz-IV-Thema gewarnt.«(dpa, 21.11.2018)
Der Schelm.
Wenn er will, kann Gabriel auch Trumps trockenen Witz:
›Die SPD muss aufpassen, dass sie keine Hartz-IV-Partei wird. Die gibt es schon: Das ist die Linkspartei“, sagte er dem „Reutlinger General-Anzeiger‹. Dazu sagte Gabriel: ›Ich glaube nicht, dass der Facharbeiter es als gerecht empfindet, dass jemand Sozialhilfe bekommt und nicht mit Sanktionen rechnen muss, wenn er Arbeit ablehnt.‹«
Kurzum, Gabriel würde es nicht verstehen, wenn der Facharbeiter es anders empfinden oder gar anders verstehen würde.
In diesem Fall könnte der Facharbeiter sich immerhin dazu entschleißen, die (im Gegensatz zur LINKEN aufstrebenden) GRÜNEN zu wählen, weil er sich fachmännisch für den Sozialstaat mit menschlichem Antlitz und die Habeck-Care entschieden hat, indem er sich sagt, wenn ich selbst arbeitslos würde, wollte ich dann Hartz IV erleben?
Da könnte Gabriel nur auf das Grundgesetz verweisen, nämlich dass die Würde eines jeden einzelnen Menschen unantastbar ist usw.

Aber wie dem auch sein mag, ein sehrsehr einfacher Bundestagsabgeordneter kann viel besser leben von dem, was ihm Billiges zu Hartz IV einfällt, als mindestens ein Dutzend jener, deren Leben von Hartz IV oder gar von Grundsicherung aus der Realität jener Abgeordneten verhängte Wirklichkeit ist.

Nachdem Gabriel alle Unklarheiten darüber, welche Partei die Hartz IV-Partei ist, ausgeräumt hat, der bisherige Glaube wie Schuppen von den Augen gewischt, die Offenbarung erfolgte, dass folgerichtig die SPD Hartz IV machen musste, weil die Hartz IV-Partei (die LINKE) dagegen war, und die SPD es bis heute nicht hat ändern oder abschaffen können, weil die Linkespartei nicht ablässt davon, das zu fordern,
»räumte Gabriel aber ein, dass man die Grundsicherung Hartz IV reformieren müsse, ›denn es gibt einiges, was nicht gut läuft‹.«

Es dauerte nach Hartz-IV-Schröder 13 Jahre Hartz-IV-Merkel, ehe Gabriel zumindest das verstanden hat:
»Man dürfe Menschen nach Jahrzehnten der Arbeit nicht genauso stellen wie diejenigen, die noch nie gearbeitet haben, erläuterte Gabriel. ›Das zu korrigieren, ist völlig richtig. Zudem finde ich es falsch, dass Kindergelderhöhungen nicht an Hartz-IV-Empfänger weitergegeben werden. Und auch die Zuverdienstgrenzen sind zu niedrig.‹«

Weil die Linkspartei ja Hartz-IV-Partei ist, und ein rechter Sozialdemokrat davon nichts weiß, was die Linke tut und nichts zu tun hat damit, kann ein Gabriel nicht wissen, dass Kindergeld-Erhöhungen und sogar das Kindergeld selbst sehr wohl an Hartz-IV-Empfänger weitergegeben werden – bevor es samt Erhöhung »angerechnet« wird, also der Regelsatz sich um den Betrag verringert.
Man hätte glauben können, einem Sozialdemokraten vom Format Gabriels sei bekannt, dass die Menschen Kindergeld bekommen, aber nichts davon haben, sodass, wer will, mit Recht sagen kann, dass das Pack Kindergeld für sonstwas einsetzt, nur nicht für die Kinder, und so begründen, dass sie unterm Strich keins bekommen.

Was so einer aber wirklich nicht wissen kann, ist, dass in einem Staat der jüdisch-christlicher Werte voll des Überflusses über den großen Rand zu Weihnachten für die Armen, ihre Kinder, die armen Alten, für die Bedürftigen Hartz-IV-»Empfänger« – was für ein Wort -, Empfänger von Grundsicherung, Sozialhilfe es keinen roten Heller zusätzlich, mehr gibt zu diesem Fest der Nächstenliebe, dem Tag, als zu Christus´ Geburt im Schafstall (nicht Saustall) Könige aus dem Morgenland mit Gaben erschienen, als zuvor der Reiche aus Palmyra kam, um von seinem Reichtum herzuschenken, dass es also an diesem Tag für die Bedürftigen nichts extra gibt, dass das eine Affenschande ist, das kann er nicht wissen.
Von der Vergrößerung dieser Schande durch das elendeste Schweigen dazu und darüber, das je von drei christlich-demokratischen Symbolkandidaten und dem Krippenspiel-Spektakel für die Schafställe übertönt wurde, ganz zu schweigen.

Man kann verstehen, warum der Schnee sich weigert, leise zu rieseln in Europas Egozentrum, und das Pack zu Weihnachten nur noch froh ist, wenn ihm der Duft von Spahns Tafelspitz an »Mehr ist immer besser« nicht als geldwert angerechnet wird.
Die Sehnsucht geht in diesem Jahr wieder auf Frieden, darauf, dass in Spahns Hirn mehr geht als immer genau das, was für die Bedürftigen ausreicht, und eine kleine Hoffnung auf die künstliche Intelligenz, die auf all das nicht kommen könnte.

Written by monologe

4. Dezember 2018 at 4:36 pm

Aus der Hauptschule

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Direktor/Mathelehrer überrascht Hauptschüler, indem er vor sie hin tritt und spricht, er habe sich entschlossen, schon jetzt mitzuteilen, was er erst in vier Wochen verraten wollte: Zwei plus Drei ist gleich Fünf.
Die Klassenlehrerin, die zuvor verneint hatte, von diesem Ergebnis etwas zu wissen oder davon, dass ein solches etwa in nächster Zeit bekannt gegeben werden wird, hat, versichert Direktor/Mathelehrer, nichts davon gewusst.
Er sei zwar nach langem Hin- und Herüberlegen schon in den Sommerferien zu diesem Ergebnis gekommen, sagt Direktor/Mathelehrer, habe aber nicht geglaubt, dass es notwenig werden könnte, dieses Ergebnis der Klasse schon soviel früher mitzuteilen.
Die Resultate der Klasse haben jedoch nicht überzeugt, die engagierte Lehrerschaft sei so schlecht beurteilt worden, dass er als Direktor, so sagt er, die Notwendigkeit gesehen habe, den Wissensstand der Klasse mit der Übermittlung eines sicher für sie unerwarteten, außerordentlich interessanten Ergebnisses höherer Mathematik kurzfristig aufzuwerten.

Direktor/Mathelehrer teilt der Klasse weiterhin mit, dass er in vier Wochen aufhören werde, Mathelehrer sein zu wollen, und mit Abgang der Klasse wolle er auch nicht mehr Direktor sein.
Dazu, sagt er, habe er sich entschlossen, um der Lehrerschaft für die Zukunft eine Neuordnung und ein Weiterso auf höherem Niveau zu ermöglichen.
Was er selbst dann tun werde, dass ihm da nichts einfalle, diese Sorge habe er nicht.

Aus der Klasse kommen Rufe: »Wat iss denn ditte? Bist du irre?« und »Sind wir doof? Kindagarten oder wat?!« und »Ick gloob ooch! Und deswejen vapass ick mein Bus!« und »Bescheuert. Ihr könnt mir mal hier.« usw.
Die meisten und undankbarsten Schüler verlassen die Versammlung.
Wen kann das wundern?

Möglich, dass Schüler einer Klasse einer deutschen Hauptschule trotz mieser Pisa-Noten intellektuell leicht sehr viel weiter, wahrhaftiger, unverdorbener sind, als der gesamte Medien-Tross, der sich gestern versammelt hatte, um der CDU-Vorsitzenden und Kanzlerin Merkels Entschluss zu vernehmen, nicht mehr als Parteivorsitzende kandidieren zu wollen – usw.

Written by monologe

30. Oktober 2018 at 6:29 pm

Schäuble

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FOCUS, 11.9.2018:
»Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat die rechten Ausschreitungen der jüngsten Zeit scharf verurteilt. „Ausländerfeindlichkeit, Hitlergrüße, Nazisymbole, Angriffe auf jüdische Einrichtungen – für all das darf es weder Nachsicht noch verständnisvolle Verharmlosung geben“, sagte er am Dienstag im Bundestag. Außerdem sei das Demonstrationsrecht „kein Freibrief für Gewaltexzesse“.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) appellierte an die Gesellschaft, sich nicht spalten zu lassen.

Schäuble äußerte sich zu Beginn der ersten Bundestagsdebatte nach der parlamentarischen Sommerpause. „Die Ereignisse in Chemnitz zwingen uns zu unterscheiden zwischen unentschuldbaren Gewaltexzessen und den Sorgen, die viele Bürger umtreiben“. Das Gewaltmonopol des Staates und die Durchsetzung des Rechts seien „nicht relativierbar“.

Zugleich äußerte Schäuble Verständnis: „Menschen, die sich vor zu vielen und schnellen Veränderungen in ihrer Lebens- und Erfahrungswelt fürchten, auch vor zu viel Zuwanderung in kurzer Zeit, solche Menschen müssen genau so ernst genommen werden wie jene, die in einer enger zusammenwachsenden Welt für Offenheit und für globale Solidarität eintreten.“

Manche Bürger fänden „sich, ihre Empfindungen und Wahrnehmungen“ in den politischen Debatten nicht wieder, sagte Schäuble. Genau das sei aber die Voraussetzung dafür, dass die mit der Zuwanderung einhergehenden Veränderungen „für alle erträglich“ gestaltet werden könnten.

„Die letzten Wochen haben uns vor Augen geführt, dass in Teilen unserer Bevölkerung Verunsicherung wächst und dass sich die Gesellschaft spaltet“, sagte Schäuble weiter. Zwar gehörten „unterschiedliche Interessen, Lebensstile, Meinungen“ zur freiheitlichen Ordnung dazu. Auch seien öffentliche Debatten notwendig, zu denen auch Demonstrationen gehörten. Entscheidungen müssten jedoch demokratisch legitimiert sein und könnten nicht „auf der Straße gefunden werden“.«

 WELT ergänzte:

»Wir brauchen keine Revolution, sondern einen starken und toleranten Rechtsstaat“, endet Schäuble. Zustimmung im ganzen Hause.«

Bräuchten »wir« also eine Revolution, er würde es den Menschen rechtzeitig sagen, denn Schäuble hat die Traute, als Demagoge auch forsch zu sein, ohne dass esch luschtig ist. Das weiß man.
In ernschter Lage aber hat er auch den Witz, den Ernscht, der nun wirklich nicht komisch ist, aus der eigenen Lage herauszuhalten.
Da wäre zum Beispiel die Furcht vor Veränderungen, von der man durchaus annehmen kann, dass sie nicht nur irgendwelche, sondern die Menschen umtreibt. Denn wer könnte inzwischen daran zweifeln, dass vor allem die diese Menschen Regierenden, mehr noch formlose Parteiorganisationen, die diese aufziehen und, als seien es Gebärende des Staatsvolks, bis ans Lebensende fürstlich halten und versorgen, Veränderungen in ihren Lebenswelten am ehesten fürchten müssen?
Wir haben doch Demokratie.
Natürlich wäre es eine kleine Revolution, das zuzugeben.

Eine zweite frühlingshafte Revolution wäre das Eingeständnis, dass eine Regierung eine gewisse Verantwortung habe für das, was im Staat geschieht oder nicht geschieht.

Wenn man sich nun überlegt, ob »wir« solche Revolutionen bräuchten, um uns, unsere Empfindungen und Wahrnehmungen in den Debatten wieder zu finden, lesen wir am besten nochmals Schäubles obige Erklärung, die uns sagt, welche Voraussetzung genau uns die Gestaltung der Veränderungen erträglich macht, und wir werden mit Erstaunen feststellen, dass dem FOCUS-Schreiber versehentlich einmal etwas wirklich Wahres ausgekommen ist:

Manche Bürger fänden „sich, ihre Empfindungen und Wahrnehmungen“ in den politischen Debatten nicht wieder, sagte Schäuble. Genau das sei aber die Voraussetzung dafür, dass die mit der Zuwanderung einhergehenden Veränderungen „für alle erträglich“ gestaltet werden könnten.

Unerträglich sind sie dann nur noch für manche Bürger.
Voilà!

Lange wurde nicht so realistisch und wirklichkeitsgetreu wiedergegeben, was ist. Und das ohne Recherche.
Was ein FOCUS-Redakteur sich nicht träumen lässt, das kann er natürlich auch nicht formulieren, und so ist, wie so oft, die gute alte deutsche Sprache eingesprungen und hat gesagt was ist.
Der FOCUS hat es getreulich gedruckt, was Schäuble ganz bestimmt nicht, wenigstens nicht derart unvollständig, sagen wollte.
Denn sollen Veränderungen erträglich werden für alle, setzt das zwar in der Tat voraus, dass manche Bürger sich in den Debatten nicht wieder finden, damit wenigstens diese erträglich bleiben (was wahrlich nicht immer der Fall ist).
Voraussetzung für die Veränderung ist, dass trotz und nach allen Debatten weiterhin zuverlässig die Veränderung unverändert bleibt, damit sie vom Schäuble noch gefunden und erträglich gemacht werden kann.
Es ist nämlich klar definiert, was eine Veränderung nachher ist.

Eine gewissermaßen anomalische Veränderung hat es allerdings gegeben, nach der man nun zwar auch den Herrn Schäuble in den Debatten findet, die es aber wünschenswert erscheinen lässt, den unveränderten, ja, möglichst unveränderlichen Zustand vor ihr wieder herzustellen.
Sie besteht darin, dass manche Bürger, obwohl sie nicht in den Debatten auftauchten und die Veränderungen für sie also dadurch hätten erträglich sein müssen, auf der Straße erschienen sind.
Diese Veränderung ist für manche Abgeordnete und Funktionäre schwer zu ertragen, mit Recht, denn in Demokratien können diese Veränderungen für sie Veränderungen bedeuten, die von ihnen meist als noch schwerer erträglich empfunden werden, als für die Menschen, die für alles die Verantwortung tragen sollen, wenn sich nichts ändert.
Darum druckt FOCUS und meint, das müsse Schäuble so gesagt haben, dass es gewiss besser sei, die Bürger finden sich, ihre Empfindungen usw. in den Debatten nicht wieder und die Veränderungen können weiter erträglich gestaltet werden, als dass sie nicht stattfinden.
Vielleicht meint er mit Recht, das garantiere Abgeordneten, sich unverändert weiter in den Landtagen, Parlamenten und auf den Posten zu finden.

Schäuble hätte gern, dass Ruhe die erste Bürgerpflicht sei.
Im Zeitalter des Getöses, der Blasen, des Bleches monumentaler Überschüsse und der stärker werdenden Hoffnung auf die Obhut künstlicher Intelligenz, sind Empfindungen und Wahrnehmungen der Bürger aber Rohwerte, die die Medien über Tag schürfen, um sie hierauf in Schmuck zu fassen. Schwer zu sagen, ob sie am Abend dann Schmuck medialer Sirenen sind oder ob sie von den Sirenen geschmückt werden.
Was immer, manche Bürger empfinden das als negativ.
Schäuble nicht.
Der alte Schelm hat verstanden, weiß, wenn die Politik mit der Methode des Schaffens  vollendeter Tatsachen allmählich alle Grenzen des Erträglichen an die der Unerträglichkeit geschoben hat, muss sie ihre Potentiale nutzen, es den Menschen erträglich zu machen.
Und da ist es nach Schäuble geraten, sich menschlich zu geben, Kollegen:
Lasscht die Leute doch reden, ihre Schmerzen, Nöte, sich in den Debatten wiederfinden, dann kannscht du machen, was unerläschlich isch. Das ischt die Hauptsache. Dasch du auch weiter machen kannscht, was du willscht. Werden jahrelang gepflegte Versäumnisse an den Grenzen des Zumutbaren, des asotschial Empfundenen, aber Alternativlosen fühlbar, Nöte, Mängel akut, ischt ein Gipfel erreicht, mach einen Gipfel und dischkutiere über was ischt. Denn es ischt ja, das ischt die Hauptsache, dass es ischt. So musst du nichts ändern, ohne dass du hättescht etwas ändern müssen, nicht wahr.

Die Sprache hat es im FOCUS aber verdreht, um das Gegenteil davon zu sagen, weil es weder in Wirklichkeit noch in der Realität so geschehen ist. Das war zwar die Voraussetzung, die Veränderungen zuzumuten, man hat aber nicht für notwendig gehalten, dass es für manche Leute erträglich sein müsse.

Denn:
»Entscheidungen müssten jedoch demokratisch legitimiert sein und könnten nicht „auf der Straße gefunden werden“.

Nein?
Wenn das nicht eigentlich die Empfindungen und Wahrnehmungen mancher Bürger sind, welche dann (abgesehen von der Ungewissheit, ob Schäuble ein wie sie empfindendes und wahrnehmendes Wesen sei, oder ob sie selbst eine Art Karnickel oder Ungeflügel sind, deren artgerechte Haltung problematisch ist)?
Und da ist dann noch die Spaltung.
Scholz´ Aufruf ans Volk, sich nicht spalten zu lassen, ist ein Dialog, der nach Operette ruft bzw. die Operette ruft nach ihr:

Manche Bürger:
Aah, da ist ja eine Spaltung!
Eine Spaltung,
eine Spaltung!
Seht
den Riss, der immer tiefer durch uns geht!

Scholz:
Bitte, bitte, solche Spaltung
betreibt doch nicht die Staatsverwaltung!
Diese abgrundtiefe Spaltung
die betreiben diese da
Rechts und Links et cetera!

Manche Bürger:
Ach ja, ach ja?
Wir fühlen divede et impera –
die sie machen
dafür sind die andern da?

Scholz:
Aber nein, neinneinnein
unsre demokratischen Partein
sind auch immer mehr entzwein
können gar nicht fähig sein
euch zu spalten im Verein.

Manche Bürger:
Eine Firma ist der Staat
ein Parteien-Apparat.
Wenn sie bangen um die Posten
kann es, was es kostet, kosten.
Wenn der Mensch sich zeigen sollte
anders als es die Regierung wollte
und sich frech dazu bekennt
was ihn die Regierung nennt
und es blüht der Hass
überall ohn Unterlass
dividieren
denunzieren
Sündenfall
Sündenfälle überall –
da wächst aus der Spaltung
die Pflicht zur Selbsterhaltung.
Jaaaaa:
divide et impera!

Scholz:
Populisten!
Populisten!

Manche Bürger:
Die wir lange schon vermissten!

Scholz:
Wir, die Spaltung stets verneinen
im Großen wie im Kleinen
wollen doch vereinen
haben deutlich schon vereint
was euch unvereinbar scheint
Arm und Reich
Hart und Weich
Wolf und Schaf
Lieb und Brav
unser Wesen und die Welt
die Religionen
und das Geld
unser Wert
der erschwert
die Inflation
euch zu schonen
umgekehrt
der Billiglohn
den wir tolerieren
um zu integrieren
die, die konsumieren
selbst die schwierigste Natur
alles für die Konjuktur –

Manche Bürger:
Wer gewinnt?
Diese im Entzwei-Verein
können es nicht sein
können nicht vereinen
was sie nur verneinen.
Wenn nun diese Kraft
diese Kraft
nicht das Gute schafft
bleibt uns nur das Gegenteil
selber machen wir uns heil!

Written by monologe

4. Oktober 2018 at 10:33 am

Ja, es darf

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Gestern im Bundestag Debatte zum »Etat wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung«.
Der zuständige Minister Müller fragte, ob es mit Blick auf das Elend in Idlip uns hier so gut gehen dürfe. Auf diese selbstgestellte Frage antwortete er selbst: Ja, es darf.

Ob es uns im Hinblick auf gewisse Verhältnisse im eigenen Land so gut gehen dürfe, diese Frage wird auch mit ja, es dürfe und ja, es dürfe uns sogar immer besser gehen beantwortet. Die Frage wurde uns allerdings noch nie gestellt.

Die selbstgegebene Antwort auf die selbstgestellte Frage, ob es andern Leuten in diesem Land so schlecht gehen dürfe, während es uns so gut geht, weckt die Erinnerung an ein Plakat aus früher Zeit:
nach »Brot!« schreiende Kinder bekommen zur Antwort »Kinder, Rußland verhungert!«

Die, die mit ihrer Armut wissen wohin, werden zwar weniger, aber jene, die mit ihrem Geld nicht wissen wohin, deren werden mehr.

 

Written by monologe

13. September 2018 at 8:26 am

Fakenews

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Written by monologe

9. September 2018 at 7:27 am

Veröffentlicht in Aktuelles, Fakenews, Kunst, Lübeck

Gerade noch rechtzeitig

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Eine Gemeinschaft »deutsch-ägyptischer« Archäologen, so wurde gemeldet, hat wieder Gräber entdeckt in Ägypten und nicht im Tal der Könige.
Es wird vermutet, dass es Privatgräber und Gräber von Beamten sind.
Auch eine Silbermaske wurde entdeckt und – die eigentliche Sensation – eine Werkstatt ausgegraben, in der Mumifizierungen vorgenommen wurden.
Chemikalien fand man in noch beschrifteten Behältern und nun wird man bald die Mittel Original-altägyptischer Mumifizierung wissen.

Es kann also sein, dass in Zwei-, Dreitausend Jahren im Hundsrück geplünderte Beamtengräber gefunden werden einer längst untergegangenen Höchstkultur aus der Ära ihres Niedergangs, mit viel Glück vielleicht auch die silberne Maske der Tutanchangela.

Written by monologe

16. Juli 2018 at 8:01 am

Veröffentlicht in Aktuelles, Glosse, Humor, Kultur, Politiker, Satire

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